Kiew 2011

Willkommen! Tere tulemast! Рәхим итегез!

robert1

Willkommen auf meiner Webseite! Unter den Menüpunkten links können Sie sich einen Überblick über meine Veröffentlichungen, Angebote und Interessen verschaffen. Aktuelles und Neuigkeiten veröffentliche ich dagegen direkt unterhalb von diesem Eintrag. Viel Spaß beim Lesen!

Eastern Allstars

 Rechtzeitig vor Beginn der EM in Polen und der Ukraine erscheint eine ganz besondere Einführung in die (Fußball-)Geschichte unserer östlichen Nachbarn. Auf zwölf limitierten Sammelkarten werden die “Eastern Allstars” vorgestellt – Spieler und Trainer aus über 100 Jahren, die nicht nur sportlich herausragen, sondern auch stellvertretend für verschiedene Abschnitte der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts in Mittel- und Osteuropa stehen. Herausgegeben werden die 12 Karten inklusive einer 30seitigen Broschüre von Stephan Felsberg und Tim Köhler vom Institut für angewandte Geschichte. Die Bilder stammen vom Comic-Zeichner Thomas Gronle, die Texte haben Martin Brand und ich beigesteuert. Die “Eastern Allstars” erscheinen Ende Mai 2012 im Vergangenheitsverlag.

Medien-Mittler

Seit Anfang April bin ich für drei Monate im Rahmen des Medien-Mittler-Programms der Robert Bosch-Stiftung in Tallinn. Ich arbeite hier bei der estnischen Tageszeitung Eesti Päevaleht und berichte gleichzeitig für deutschsprachige Medien aus dem Baltikum. Mehr hierzu im Medien-Mittler-Blog.

Schneemoschee

Der Begriff Zentralasien lässt an Wüste und drückende Hitze denken. Bei einer Reise Anfang November bot sich mir jedoch ein anderes Bild: die Moscheen der usbekischen Hauptstadt Taschkent waren mit einer dünnen Schneeschicht bedeckt.

Anlass der Reise war ein vom Goethe-Institut organisiertes Seminar zum Thema Umweltjournalismus. Die entstandenen Beiträge gibt es ab Anfang 2012 auf dem deutsch-russischsprachigen Portal to4ka-treff zu lesen.

Fußballgeschichte und Fußballgeschichten

logo_new1Dank eines Stipendiums der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit werde ich die Möglichkeit haben, im Sommer einen Monat für Recherchen in Polen und der Ukraine zu verbringen. Im Mittelpunkt stehen dabei, ein Jahr vor der Euro 2012, Fußballgeschichte und Fußballgeschichten in Lemberg. In dieser Stadt mit multikultureller Vergangenheit suche ich Antworten unter anderem darauf, was es für das heutige polnisch-ukrainische Verhältnis bedeutet, dass das erste Fußballspiel in der Geschichte Polens gleichzeitig auch das erste ukrainische war… Mehr Informationen zu den Veröffentlichungen folgen im Sommer an dieser Stelle!

Testgeschmeckt

Ernährung ist ein Thema, für das ich mich bereits lange interessiere, und so freue ich mich auch sehr darüber, neben Berichten über Osteuropa nun auch regelmäßig zum Thema Bio-Essen schreiben zu können: und zwar auf testschmecker.de, einem Projekt des Journalisten Joachim Ott. Bislang ist bereits ein Artikel über meine wöchentliche Gemüsekiste erschienen, ein Testbericht über eine Bio-Fertigpizza sowie zuletzt eine Reportage von der Berliner Islamwoche zum Thema Bio und Halal. Weitere spannende Themen sind in Vorbereitung!

Medienforum 2010 in Irkutsk – ein Bericht

Auf Einladung des Deutsch-Russischen Forums konnte ich im Oktober einige Tage in Irkutsk, nahe des Baikalsees, verbringen. Dort trafen sich 20 Nachwuchsjournalisten aus Russland und Deutschland, um sich über das Thema Umweltjournalismus auszutauschen.

Mit Umweltthemen bin ich in meiner täglichen Arbeit für das Wirtschaftsnachrichtenportal nov-ost.info immer wieder konfrontiert. Und so galt mein besonderes Interesse beim Medienforum auch der Schnittstelle zwischen Ökonomie und Ökologie. Die in Irkutsk geführten Diskussionen haben mich in der Meinung bestärkt, dass eine gründliche Kenntnis wirtschaftlicher Zusammenhänge auch für den Umweltschutz sehr relevant ist.

Ein Höhepunkt unseres Aufenthaltes in Sibirien war der Besuch im berühmt-berüchtigten Zellulosekombinat im Städtchen Baikalsk, das seine Abwässer in den Baikalsee (der rund 20% der Süßwasserreserven weltweit enthält) leitet. Unter der Auflage, keine Ton- oder Bildaufnahmen zu machen, durfte unsere Gruppe das Werk, das Klaus Bednarz in seiner „Ballade vom Baikalsee“ seinerzeit nur vom Wasser aus filmen konnte und das auch sonst nicht gerade für seine Transparenz bekannt ist, besichtigen. Ein geschickter Schachzug des neuen Direktors: in der ersten Klärstufe brodelten und stanken die Abwässer zwar unbeschreiblich. Doch wie viele Schadstoffe sie nach biologischer und chemischer Reinigung tatsächlich noch enthielten, vermochte ohne Messgeräte niemand zu beurteilen. Der Direktor hatte versichert, er würde das Abwasser, so wie es in den See fließt, trinken, und tatsächlich machten sich unter den versammelten Journalisten leise Zweifel breit an der bisher in den Medien einhellig verbreiteten Geschichte vom Umweltmonster.

Die neue Art der Öffentlichkeitsarbeit in Baikalsk mag vielleicht charakteristisch sein für eine neue, noch zaghafte Offenheit gegenüber Umweltthemen in Russland. Während diese über lange Jahre vollkommen im Schatten des wirtschaftlichen Aufschwungs standen, konnten Umweltschützer jüngst einen spektakulären Erfolg verbuchen: nach Protesten gegen die Abholzung des Moskauer Stadtwaldes Chimki für den Bau einer Fernstraße nach St. Petersburg ordnete Präsident Medwedew höchstpersönlich einen Baustopp an. Schwerer haben es Umweltschützer beim zweiten großen Thema in Russland derzeit: die Olympiade in Sochi. Ökonomische Interessen und Prestigefragen scheinen hier ein eindeutiges Übergewicht gegenüber dem Erhalt der Natur zu haben. Schwierig hat es auch der Klimaschutz in Russland: ein paar Grad mehr würden Sibirien kaum schaden, äußern zuweilen selbst gestandene Wissenschaftler. Auch dass diese paar Grad möglicherweise zum Auftauen von Permafrostböden führen könnten, vermag sie nicht zu schrecken.

Mehr Aufmerksamkeit in Deutschland würde schließlich der neben dem Zellulosekombinat zweite große Tätigkeitsschwerpunkt der Irkutsker Umweltaktivisten von der Baikalwelle verdienen: der Kampf gegen die Urananreicherung in Angarsk. Hier nämlich werden, in unmittelbarer Nähe zu einem der größten Naturwunder der Welt, auch Abfälle aus deutschen Atomreaktoren wieder aufbereitet.

CityTrip Krakau

Voraussichtlich Anfang 2011 erscheint der von mir gemeinsam mit Martin Brand verfasste Reiseführer “City Trip Krakau”, für den wir den Juni dieses Jahres zu Recherchen in Polen verbracht haben. Zur Einstimmung hier schon einmal die Beschreibung:

Die große Politik mag anderswo gemacht werden: dem Selbstbewusstsein der Krakauer, dass ihre Stadt Polens Kulturhauptstadt ist, tut dies keinen Abbruch. Ihre jahrhundertelange Geschichte als Sitz der polnischen Könige verbindet die Stadt an der Weichsel auf spielerische Art mit einem frischen Lebensgefühl: Jazz in alten Kellergewölben und Klezmer im jüdischen Viertel, katholische Frömmigkeit und brodelndes Nachtleben, herzhafte polnische Küche und magische Momente in der Altstadt – das alles und viel mehr ist Krakau.
Langfassung

Können mehr als sieben Millionen Touristen im Jahr irren? Krakau lohnt sich – und der CityTrip Krakau ist der zuverlässige Begleiter in die alte polnische Königsstadt an der Weichsel. Übersichtlich werden die bekannten Sehenswürdigkeiten von der geschichtsträchtigen Königsburg Wawel über die magische Altstadt bis zum alten jüdischen und neuen Szeneviertel Kazimierz dargestellt und liebevoll weniger bekannte Highlights der Stadt beschrieben. Kurze Extratipps und zusätzliche Infos an der richtigen Stelle machen es einfach, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Der CityTrip Krakau macht die Reiseplanung zum Kinderspiel: kompetente Reisetipps von A-Z, charmante Unterkünfte zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis, große und kleine Restaurants mit den besten polnischen Gerichten, umfangreiche Tipps für Kunst- und Museumsfreunde, viele Vorschläge für das Krakauer Nachtleben und wertvolle Hinweise für Reisende mit Kindern. Ob Wochenendtrip oder ein paar Tage länger mit der Familie – der CityTrip Krakau wird seinen Teil zu einer unvergesslichen Reise beitragen!
- Besuchermagnete: die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten und weniger bekannte Touristenziele
- Kultur pur: Museen, Theater, Galerien und Kirchen
- Ghetto, Klezmer und Synagogen: das jüdische Krakau
- Ausgehtipps: urige Kellerkneipen, gemütliche Cafés, und abends Musik für jeden Geschmack
- Entdeckungen für den Gaumen: die besten Restaurants mit polnischer Küche
- Detaillierte Karten mit allen Sehenswürdigkeiten, Hotels und Restaurants
- Ausführliche Informationen zur Reisevorbereitung: Anreise, Unterkünfte, Geldfragen

Einträge abonnieren

An dieser Stelle können Sie künftig aktuelle Mitteilungen und Neuigkeiten lesen. Wenn Sie keinen Eintrag verpassen möchten, können Sie diese einfach abonnieren. Wie das funktioniert, wird in einem kleinen Video (auf Englisch) auf den Seiten der FU Berlin erklärt.

Kiew Lobanowski Denkmal.jpg
Kiew Kirche.jpg
Kiew Demo Timoschenko.jpg
Kiew Stadtstrand.jpg
Kiew Lobanowski Denkmal.jpg
Kiew Kirche.jpg
Kiew Demo Timoschenko.jpg
Kiew Stadtstrand.jpg
Kiew Lobanowski Denkmal.jpg
Kiew Kirche.jpg
«   »